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challenging
emotional
funny
hopeful
reflective
sad
tense
medium-paced
Plot or Character Driven:
Character
Strong character development:
Yes
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
Complicated
Flaws of characters a main focus:
Yes
Graphic: Addiction, Alcoholism, Animal cruelty, Child abuse, Chronic illness, Death, Domestic abuse, Drug abuse, Emotional abuse, Mental illness, Physical abuse, Self harm, Suicidal thoughts, Suicide, Vomit, Suicide attempt, Death of parent, Gaslighting, Abandonment, Alcohol
challenging
emotional
inspiring
reflective
medium-paced
Plot or Character Driven:
A mix
Strong character development:
Complicated
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
No
Flaws of characters a main focus:
Yes
Als ich den Klappentext zu Mickey und Arlo gelesen habe, war ich direkt fasziniert - zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sollen in einem so vulnerablen Raum wie einer Therapie vereint werden? Sign me up!
Und Morgan Dick hat auch in gewisser Weise geliefert. Entstanden ist eine Charakterstudie, die deutlich zeigt, dass jede:r sein / ihr Päckchen zu tragen hat, vieles nicht so ist wie es scheint und wir Menschen einfach unfassbar komplex sind. Das hat mir sehr gut gefallen. Dennoch war es für mich an manchen Stellen nicht zu 100 Prozent ausgereift. Vor allem am Anfang hatte ich manchmal das Gefühl, Szenen überlesen zu haben weil man so schnell springt, es war als jagt eine Entwicklung die nächste. Das hat mich manchmal aus dem Lesefluss gerissen. Obwohl es viele sanfte Momente gab, die mich auch irgendwie berührt haben, konnte ich bis zum letzten Drittel keine wirkliche Verbindung zu den Schwestern aufbauen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir auch mehr von ihnen sehen, dass nicht so unmittelbar von ihrem Vater beeinflusst ist. Was man Morgan Dick aber auf jeden Fall lassen muss: Die Stärke des Buches lag für mich oft in den Dialogen, die toll eine Stimmung eingefangen haben und dann doch manchmal versucht haben, den Charakteren mehr Facette zu geben.
Und Morgan Dick hat auch in gewisser Weise geliefert. Entstanden ist eine Charakterstudie, die deutlich zeigt, dass jede:r sein / ihr Päckchen zu tragen hat, vieles nicht so ist wie es scheint und wir Menschen einfach unfassbar komplex sind. Das hat mir sehr gut gefallen. Dennoch war es für mich an manchen Stellen nicht zu 100 Prozent ausgereift. Vor allem am Anfang hatte ich manchmal das Gefühl, Szenen überlesen zu haben weil man so schnell springt, es war als jagt eine Entwicklung die nächste. Das hat mich manchmal aus dem Lesefluss gerissen. Obwohl es viele sanfte Momente gab, die mich auch irgendwie berührt haben, konnte ich bis zum letzten Drittel keine wirkliche Verbindung zu den Schwestern aufbauen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir auch mehr von ihnen sehen, dass nicht so unmittelbar von ihrem Vater beeinflusst ist. Was man Morgan Dick aber auf jeden Fall lassen muss: Die Stärke des Buches lag für mich oft in den Dialogen, die toll eine Stimmung eingefangen haben und dann doch manchmal versucht haben, den Charakteren mehr Facette zu geben.
Moderate: Addiction, Alcoholism, Death of parent
Minor: Gaslighting