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reini68 's review for:
Das Montglane-Spiel
by Katherine Neville
Als jemand der sich etwas für Schach interessiert, kam ich auf das Buch, weil es als ein interessantes Werk gilt das sich mit Schach beschäftigt. Diese beiden Attribute treffen auch tatsächlich zu. Die Story ist interessant und es geht um Schach. Viel mehr Positives gibt es aber auch schon nicht mehr zu berichten. Die Sprache kann man noch zu den neutralen Seiten des Buches rechnen, sie ist nicht schlecht aber auch nicht wirklich überzeugend.
Handlung: Karl dem Großen wird ein Schachspiel geschenkt, dem angeblich magische Kräfte innewohnen und das seinem Besitzer beinahe uneingeschränkte Macht übertragen soll. Um die Macht des Spieles zu zähmen wird es nach dem Tod Karls in Kloster von Montglane vergraben und dort erst während der Französischen Revolution ausgegraben und über Europa verstreut. Seit damals ist scheinbar die ganze Welt hinter diesem Spiel her und viele mussten dafür mit dem Leben bezahlen. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um die Icherzählerin - eine Wirtschaftsprüferin aus Manhattan - die gegen ihren Willen in die Suche nach dem Spiel gezogen wird. Insgesamt ist es eine recht rasante Story.
Was ist es also, das mich so stört? Nun, den ersten Schreck bekam ich, als in einem New Yorker Schachturnier eine Partie beschrieben wurde. Die Beschreibung der Züge ist grundfalsch, sie verwechselt ziehen mit Schlagen, Bauern mit Läufer, etc. Dies führte ich noch auf eine grottenschlechte Übersetzung zurück, und beschloss also weiterhin positiv motiviert weiterzulesen. Plötzlich stellt Neville fest, dass der Julianische Kalender auf den Gregorianischen folgte - peinlich, peinlich kann man da nur sagen. Etwas weiter im Text fallen dann Anachronismen in der Beschreibung des 18. Jahrhunderts auf, aus meiner Sicht ein absolutes No-No für einen historischen Roman. Da beschließt man schon mal die Wertung auf 3 bis 4 runterzusetzen, je nachdem wie es weitergehen würde.
Irgendwann beginnt Neville allen Personen eine Schachfigur in einem großen Spiel zuzuordnen. Ein Faktum, das zunächst rätselhaft wirkt, um nicht zu sagen absurd. Dies bleibt auch ein Rätsel bis zum bitteren Ende. Dem Ende übrigens soll man Kritik auch nicht ersparen. Es passt nicht zur Geschichte und ist absolut unvollständig. Handlungsstränge bleiben unverwoben und das Rätsel wird nicht wirklich gelüftet. Vielleicht soll ja noch ein weiterer Band folgen, den jedenfalls werde ich nicht anrühren.
Handlung: Karl dem Großen wird ein Schachspiel geschenkt, dem angeblich magische Kräfte innewohnen und das seinem Besitzer beinahe uneingeschränkte Macht übertragen soll. Um die Macht des Spieles zu zähmen wird es nach dem Tod Karls in Kloster von Montglane vergraben und dort erst während der Französischen Revolution ausgegraben und über Europa verstreut. Seit damals ist scheinbar die ganze Welt hinter diesem Spiel her und viele mussten dafür mit dem Leben bezahlen. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um die Icherzählerin - eine Wirtschaftsprüferin aus Manhattan - die gegen ihren Willen in die Suche nach dem Spiel gezogen wird. Insgesamt ist es eine recht rasante Story.
Was ist es also, das mich so stört? Nun, den ersten Schreck bekam ich, als in einem New Yorker Schachturnier eine Partie beschrieben wurde. Die Beschreibung der Züge ist grundfalsch, sie verwechselt ziehen mit Schlagen, Bauern mit Läufer, etc. Dies führte ich noch auf eine grottenschlechte Übersetzung zurück, und beschloss also weiterhin positiv motiviert weiterzulesen. Plötzlich stellt Neville fest, dass der Julianische Kalender auf den Gregorianischen folgte - peinlich, peinlich kann man da nur sagen. Etwas weiter im Text fallen dann Anachronismen in der Beschreibung des 18. Jahrhunderts auf, aus meiner Sicht ein absolutes No-No für einen historischen Roman. Da beschließt man schon mal die Wertung auf 3 bis 4 runterzusetzen, je nachdem wie es weitergehen würde.
Irgendwann beginnt Neville allen Personen eine Schachfigur in einem großen Spiel zuzuordnen. Ein Faktum, das zunächst rätselhaft wirkt, um nicht zu sagen absurd. Dies bleibt auch ein Rätsel bis zum bitteren Ende. Dem Ende übrigens soll man Kritik auch nicht ersparen. Es passt nicht zur Geschichte und ist absolut unvollständig. Handlungsstränge bleiben unverwoben und das Rätsel wird nicht wirklich gelüftet. Vielleicht soll ja noch ein weiterer Band folgen, den jedenfalls werde ich nicht anrühren.