A review by elisabethstre
A Court of Thorns and Roses by Sarah J. Maas

adventurous mysterious slow-paced
  • Plot- or character-driven? Character
  • Strong character development? Yes
  • Loveable characters? Yes
  • Diverse cast of characters? No
  • Flaws of characters a main focus? Yes

3.25

sarah j m. hat paar märchen zu viel gelesen und dann dieses buch geschrieben, anders kann ich es mir nicht erklären. this woman loved beauty and the beast a little too much…

erstmal: very nice prose, sehr angenehm und schnell zu lesen!! guter mix aus nüchtern und blumig, perfekt für fantasy

dann zu feyre (fey-RUH)… sie heult mir von anfang an ein bisschen zu sehr rum, aus diesem ultra geilen ort abzuhauen, weil sie es da so schlimm findet (?) und zurückzukehren in poverty und eine familie, die sie hasst??? girls traum ist leben unterm existenzmininum

dass sie so lange 0 character hatte, keine ambitionen oder sinnvollen pläne hat mich gestört, aber immerhin storywise sinn ergeben. (dafür, dass sie am ende so crazy sachen ausgefuchst hat, war sie in der ersten hälfte wirklich peak stupid) sie hatte character-development! (auch wenn es abfuckt, dass sich ihr leben nur um nen typen dreht 🙄)

in der ganzen ersten hälfte sind sehr wenige sachen passiert, also wirklich fast nichts; es war nur world- und characterbuilding, die meiste zeit war sie im HAUS. es gab irgendwie nichts für feyre zu tun, der spring court war komplett stagniert, ohne irgendeinen purpose oder sinn; die boys sind zum border, aber was die da gemacht haben, wusste auch keiner. alles in allem gab es irgendwie die ganze zeit kein ziel, wo es mit dem buch hingeht und was die eigentliche problemstellung ist, außer, sich an die neue welt zu gewöhnen. ich habe das aber erwartet und deshalb through gepulled 💪🏻

zwischendurch musste ich immer darüber nachdenken, dass tamlin permanent eine maske auf hat („wieso hast du ne maske auf?“) und mich ein bisschen wegcringen. 

dann kam der plottwist, den ich so nicht erwartet hatte. schon sowas in der art, aber er hat mich doch überrascht und ich war froh, ein bisschen sinn in diese erste slow paced confusing hälfte zu bekommen (was es nicht rechtfertigt, dass ich 250 seiten von feyre in ein und demselben haus lesen musste)

DANN nahm die story aber ENDLICH fahrt auf, thank god. ich war ab dann eigentlich sehr hooked und wollte es nicht mehr aus der hand legen, weil ichs so spannend fand. so ein uneven-pacing hab ich in einem buch noch nie erlebt 😭

naja und dann hat das „schwierige rätsel“ mich rausgekickt. man wusste doch, bevor man die erste zeile zu ende gelesen hatte, was die lösung ist, das war SO billig 😭 war so so so sauer auf feyre dass sies SO LANGE NICHT GECHECKT HAT alter war das rage bait?? sis wollte lieber gegen riesen-schlammwürmer kämpfen als 1 sekunde nachzudenken.

die twists am ende waren aber cool (ein paar hatte ich erwartet und ein paar haben mich kalt erwischt!)

ja, es war alles sehr cliquéd, ich habe viel zu meckern, aber ich werde definitiv weiterlesen (sarah j. m. hat crack in die letzten 200 seiten gemacht und ich hoffe, dass das bei den restlichen büchern so bleibt)