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verlorenimbuecherregal 's review for:
The Step Bet
by Riley Hart, Devon McCormack
Schade...
Die Geschichte hatte richtig Potenzial. Sie hat eine wirklich gute Grundlage für eine nachvollziehbare und tiefgründige zwischenmenschliche Beziehung geboten und Atlas war ein wahnsinnig gut ausgearbeiteter Charakter. Über Troy weiß ich im Endeffekt gar nichts, außer dass er familiäre Probleme hat (wo nicht erzählt wird, wie ihn das abseits von Trauer aktuell betrifft) und dass er seinen Profisport-Traum verletzungsbedingt aufgeben musste (das scheint ihm völlig egal zu sein). Die Suchterkrankung seines Bruders wird ergreifend und realistisch erzählt, den Umgang damit finde ich grandios. Auch politische Statements bzgl. Armut, Sucht und Selbstverwirklichung finden ihren Weg in die Geschichte - auch ein toller Grundbaustein. Aber leider, leider sind mir insgesamt definitiv zu viele Sexszenen verbastelt, die die Geschichte nicht voranbringen und eher ausbremsen und in die Länge ziehen. Ein bisschen was hat mich auch eher angeekelt (alles in Richtung "marking someone" hat was animalisches und für mich gar nichts anziehendes)... Das hat mir die sonst so gute Geschichte wirklich kaputt gemacht - lieber hätte ich noch etwas tiefere Einblicke in Gespräche zwischen den Protagonisten oder mit Troys Mutter gehabt - oder das ganze Buch etwas gekürzt.
Die Geschichte hatte richtig Potenzial. Sie hat eine wirklich gute Grundlage für eine nachvollziehbare und tiefgründige zwischenmenschliche Beziehung geboten und Atlas war ein wahnsinnig gut ausgearbeiteter Charakter. Über Troy weiß ich im Endeffekt gar nichts, außer dass er familiäre Probleme hat (wo nicht erzählt wird, wie ihn das abseits von Trauer aktuell betrifft) und dass er seinen Profisport-Traum verletzungsbedingt aufgeben musste (das scheint ihm völlig egal zu sein). Die Suchterkrankung seines Bruders wird ergreifend und realistisch erzählt, den Umgang damit finde ich grandios. Auch politische Statements bzgl. Armut, Sucht und Selbstverwirklichung finden ihren Weg in die Geschichte - auch ein toller Grundbaustein. Aber leider, leider sind mir insgesamt definitiv zu viele Sexszenen verbastelt, die die Geschichte nicht voranbringen und eher ausbremsen und in die Länge ziehen. Ein bisschen was hat mich auch eher angeekelt (alles in Richtung "marking someone" hat was animalisches und für mich gar nichts anziehendes)... Das hat mir die sonst so gute Geschichte wirklich kaputt gemacht - lieber hätte ich noch etwas tiefere Einblicke in Gespräche zwischen den Protagonisten oder mit Troys Mutter gehabt - oder das ganze Buch etwas gekürzt.