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A review by tapsisbuchblog
Through the Wall by Caroline Corcoran
5.0
Lexie und Harriet teilen sich zwar eine Wand ihrer Wohnungen, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während Lexie mit ihrem Freund Tom fast schon verzweifelt versucht, ein Kind zu bekommen, feiert Harriet nebenan rauschende Parties und führt ein lockeres Leben. Die beiden Frauen beneiden sich gegenseitig, ohne sich zu kennen. Doch das endet, als Harriet eines Tages Tom kennenlernt...
"Die Nachbarin" ist das Thrillerdebüt von Caroline Corcoran und hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf eine psychologische Berg-und Talfahrt, bei der Neid, Neugier und Hass eine brandgefährliche Mischung ergeben.
Die Geschichte wird abwechselnd von Lexie und Harriet erzählt. Beide Frauen stehen an einem Scheideweg in ihrem Leben. Lexie will um alles in der Welt Mutter werden, während Harriet ihre Einsamkeit mit rauschenden Parties und Alkohol versucht zu bekämpfen. Beide Frauen sind keine Sympathieträger. Und sie sind unperfekt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Im Laufe des Thrillers konnte ich mich immer mehr für Lexie erwärmen. Sie macht ihren Standpunkt klar, gesteht aber auch Fehler ein. Das hat mir gefallen. Harriet hingegen geht genau den anderen Weg. Sie wird biestig, verbissen und steigert sich in ihre eigene Welt hinein. Diesen Verfall zu beboachten, löste in mir ein fast schon morbides Interesse aus.
Der Stil der Autorin ist klasse und leicht zu lesen. Die Gedankenwelten der beiden Frauen sind gut nachvollziehbar und ich konnte auf die ein oder andere Weise auch beide verstehen.
Das Finale war toll herbeigeführt und hat bei mir sowohl Schock als auch AHA-Effekt ausgelöst.
Für mich ist "Die Nachbarin" ein spannender, psychologischer Thriller. Eine klare Leseempfehlung.
"Die Nachbarin" ist das Thrillerdebüt von Caroline Corcoran und hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf eine psychologische Berg-und Talfahrt, bei der Neid, Neugier und Hass eine brandgefährliche Mischung ergeben.
Die Geschichte wird abwechselnd von Lexie und Harriet erzählt. Beide Frauen stehen an einem Scheideweg in ihrem Leben. Lexie will um alles in der Welt Mutter werden, während Harriet ihre Einsamkeit mit rauschenden Parties und Alkohol versucht zu bekämpfen. Beide Frauen sind keine Sympathieträger. Und sie sind unperfekt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Im Laufe des Thrillers konnte ich mich immer mehr für Lexie erwärmen. Sie macht ihren Standpunkt klar, gesteht aber auch Fehler ein. Das hat mir gefallen. Harriet hingegen geht genau den anderen Weg. Sie wird biestig, verbissen und steigert sich in ihre eigene Welt hinein. Diesen Verfall zu beboachten, löste in mir ein fast schon morbides Interesse aus.
Der Stil der Autorin ist klasse und leicht zu lesen. Die Gedankenwelten der beiden Frauen sind gut nachvollziehbar und ich konnte auf die ein oder andere Weise auch beide verstehen.
Das Finale war toll herbeigeführt und hat bei mir sowohl Schock als auch AHA-Effekt ausgelöst.
Für mich ist "Die Nachbarin" ein spannender, psychologischer Thriller. Eine klare Leseempfehlung.