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paperlove 's review for:
Die Vorhersage
by Nikki Erlick
emotional
mysterious
sad
fast-paced
Plot or Character Driven:
Character
Strong character development:
Complicated
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
Complicated
Die Grundidee des Buches fand ich wahnsinnig interessant: Was passiert, wenn Menschen eines Tages eine Box mit einem Faden erhalten, der voraussagt, wie lange die jeweilige Person noch zu leben hat?
Besonders spannend und gut umgesetzt fand ich bei diesem Gedankenexperiment, wie sich die Fäden auf die Gesellschaft und Politik ausgewirkt hat. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin besonders die negativen Auswirkungen sehr zutreffend beschrieben hat, denn sehr bald findet im Buch eine Diskriminierung aufgrund der Länge der Fäden statt: Menschen mit kurzen Fäden (also einer kurzen Lebenserwartung) sollen keine politischen Ämter mehr übernehmen dürfen, nicht mehr in der Army dienen, sie werden im Job- und Wohnungsmarkt anders behandelt usw. usf.
Hier könnte man vermutlich stundenlang über die ethisch-moralischen Aspekte solcher Fäden auf die Menschheit philosophieren und das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Ansonsten werden im Buch die Schicksale verschiedener Charaktere beleuchtet, die direkt oder indirekt (durch Angehörige, Freund:innen, usw.) von kurzen Fäden betroffen sind. Leider hat die Autorin so viele Charaktere eingeführt, dass mir die Erzählung zu wenig in die Tiefe ging und ich keinen wirklichen Zugang zu den einzelnen Figuren gefunden habe. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie sich auf 1-2 Protagonist:innen fokussiert hätte, weil mich deren Schicksale dann vermutlich emotional viel mehr berührt hätten. Aber so ging mir alles viel zu schnell und oberflächlich vonstatten und das Ende fand ich auch unbefriedigend: Die Autorin macht einen Zeitsprung und erzählt dann von jedem einzelnen Charakter in einer Kurzzusammenfassung, wie deren Leben weiter bzw. zu Ende ging. Das hat so gewirkt, als hätte die Autorin eine gute Idee gehabt, aber keinen guten Weg gefunden, sie zu Ende zu führen.
Fazit: Eine wahnsinnig tolle Idee, die zum Nachdenken anregt, aber die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.
Besonders spannend und gut umgesetzt fand ich bei diesem Gedankenexperiment, wie sich die Fäden auf die Gesellschaft und Politik ausgewirkt hat. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin besonders die negativen Auswirkungen sehr zutreffend beschrieben hat, denn sehr bald findet im Buch eine Diskriminierung aufgrund der Länge der Fäden statt: Menschen mit kurzen Fäden (also einer kurzen Lebenserwartung) sollen keine politischen Ämter mehr übernehmen dürfen, nicht mehr in der Army dienen, sie werden im Job- und Wohnungsmarkt anders behandelt usw. usf.
Hier könnte man vermutlich stundenlang über die ethisch-moralischen Aspekte solcher Fäden auf die Menschheit philosophieren und das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Ansonsten werden im Buch die Schicksale verschiedener Charaktere beleuchtet, die direkt oder indirekt (durch Angehörige, Freund:innen, usw.) von kurzen Fäden betroffen sind. Leider hat die Autorin so viele Charaktere eingeführt, dass mir die Erzählung zu wenig in die Tiefe ging und ich keinen wirklichen Zugang zu den einzelnen Figuren gefunden habe. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie sich auf 1-2 Protagonist:innen fokussiert hätte, weil mich deren Schicksale dann vermutlich emotional viel mehr berührt hätten. Aber so ging mir alles viel zu schnell und oberflächlich vonstatten und das Ende fand ich auch unbefriedigend: Die Autorin macht einen Zeitsprung und erzählt dann von jedem einzelnen Charakter in einer Kurzzusammenfassung, wie deren Leben weiter bzw. zu Ende ging. Das hat so gewirkt, als hätte die Autorin eine gute Idee gehabt, aber keinen guten Weg gefunden, sie zu Ende zu führen.
Fazit: Eine wahnsinnig tolle Idee, die zum Nachdenken anregt, aber die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.