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birgits_bookshelf 's review for:
Nora
by Henrik Ibsen
Nora ist eines der großen Werke der Emanzipation. Nora, Frau des gerade beförderten Advokaten Helmer, hat sich vor langer Zeit Geld geborgt um ihrem Mann eine Reise zu bezahlen die er aufgrund seiner Gesundheit verschrieben bekam. Damals hat Nora die Unterschrift ihres Vaters gefälscht und nun möchte Krogstad, dessen Geld Nora gebort hat, sein Geld zurück.
Obwohl das Stück schon älter ist, ist es einfach und verständlich geschrieben. Die Protagonistin Nora ist eine lebhafte junge Dame, die das erste mal vor richtigen Problemen steht. Ihre Verzweiflung ist durch das ganze Stück gut zu verfolgen.
Mich hat das Stück erst im letzten Akt wirklich überzeigt, jedoch ist dieser dafür wirklicj gut und man bekommt eine gute Einsicht in die Stellung der Frau im 19. Jahrhundert.
Helmer: Das muss ich dir erst sagen? Die Pflichten gegen deinen Mann und deine Kinder.
Nora: Ich habe andere, ebenso heilige Pflichten.
Helmer: Die hast du nicht. - Welche denn?
Nora: Die Pflichten gegen mich selbst.
Helmer: Vor allem bist du Gattin und Mutter.
Nora: Das glaub ich nicht mehr. Vor allem bin ich ein Mensch...
Obwohl das Stück schon älter ist, ist es einfach und verständlich geschrieben. Die Protagonistin Nora ist eine lebhafte junge Dame, die das erste mal vor richtigen Problemen steht. Ihre Verzweiflung ist durch das ganze Stück gut zu verfolgen.
Mich hat das Stück erst im letzten Akt wirklich überzeigt, jedoch ist dieser dafür wirklicj gut und man bekommt eine gute Einsicht in die Stellung der Frau im 19. Jahrhundert.
Spoiler
Nora: Was hältst du für meine heligen Pflichten?Helmer: Das muss ich dir erst sagen? Die Pflichten gegen deinen Mann und deine Kinder.
Nora: Ich habe andere, ebenso heilige Pflichten.
Helmer: Die hast du nicht. - Welche denn?
Nora: Die Pflichten gegen mich selbst.
Helmer: Vor allem bist du Gattin und Mutter.
Nora: Das glaub ich nicht mehr. Vor allem bin ich ein Mensch...