Take a photo of a barcode or cover
Far, far too much back story until you get to the real argument.
This book is unnecessarily condescending.... and attempts to address one of the most difficult questions in modern science; the birth of human language. While the author tries to discredit founding scientists, he also pokes fun at those offering a hypothesis as to the origin of language. The author concludes that speech is the foundation for our complex society not evolution. Um.... I don’t think any scientist would argue with that... the question isn’t why humans are so advanced, the question is how did our complex speech develop. This author is an ass that is pushing a higher power (aka himself or a higher power, unclear) while falsely redirecting the reader. I would give this zero stars if I could. In summary- the experts can’t figure it out, so it must be a God; how medieval.
Ein Artikel über „Das Mysterium der Entstehung der Sprache“ und die Unterschrift mehrerer namhafter Professoren und Experten ihres Fachgebietes, die erklären, dass sie auch im Jahr 2016 noch nicht sagen können, wie sich die menschliche Sprache entwickelt hat, sind der Ausgangspunkt für Tom Wolfes Nachforschungen. Sehr weit holt er aus und fängt bei keinem geringeren als Charles Darwin an. Nicht so sehr die Erkenntnisse, die der Forscher auf der Beagle gewonnen und in seinem Traktat „The Origin of Species“ niederschrieb, stehen hier jedoch im Vordergrund, sondern der Kampf um das schnellere Publizieren zwischen Darwin und einem unbekannten Forscher, Alfred R. Wallace, der zeitgleich in Asien ähnliche Entdeckungen macht wie Darwin und diese zu Papier brachte. Zeitlebens haderte Darwin mit der immerwährenden Gefahr, dass man ihm seinen Rang aberkennen könnte, wenn Wallace die verdiente Anerkennung zuteilwürde. Mehr als hundert Jahre später wird eine andere Koryphäe in ähnlicher Weise hadern: Noam Chomsky, Begründer der Universal Grammar und modernen Linguistik beherrschte ein halbes Jahrhundert die Disziplin, bis seine Grundsatzüberlegung in Frage gestellt und widerlegt wird. Ein Umstand, mit dem der Forscher nicht umgehen kann.
„Das Königreich der Sprache“ ist kein wissenschaftliches Buch, für mein Empfinden steht noch nicht einmal so sehr die Entwicklung der Sprache im Zentrum – wie Eingangs des Buchs angekündigt, weiß man darüber eh nichts zu sagen, weshalb auch der Leser am Ende nicht mehr weiß als zuvor. Vielmehr geht es um gekränkte Eitelkeiten, sehr menschliches Verhalten in Wissenschaftskreise und das Aufzeigen, wie diese funktionieren und wie dort Stars geboren werden. Das Ganze wird in einem höchst unterhaltsamen Plauderton erzählt, dem man gerne folgt. Es sind gerade die urmenschlichen Geschichten und Einwürfe, die die Wissenschaftler von ihrem Thron holen und sie (be)greifbar machen.
Interessant die für mich zunächst seltsam anmutende Parallele zwischen Darwin und Chomsky. Beide haben ihre Theorien letztlich am Schreibtisch entwickelt ohne sie wissenschaftlich zu belegen. Es sind gedankliche Konstrukte, die jedoch zur Grundlage ihres jeweiligen Feldes wurden. Bei Darwin bedurfte es Mendel, der die Nachweise der Vererbung erbrachte, Chomskys Theorie der Universal Grammar hingegen wurde von Dan Everett widerlegt, der sich ins Feld begab und an echten Menschen forschte. Es waren Charisma und die gute Vernetzung, die sowohl Charles Darwin wie auch Noam Chomsky den Aufsteigt auf den wissenschaftlichen Olymp ermöglichten, von dem sie nicht freiwillig abtreten wollten.
Das Buch lieferte mir so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Nichtsdestotrotz fand ich vieles sehr interessant zu lesen, insbesondere Everetts Forschungen bei den Pirahã und deren Sprachsystem. Der anekdotische und humorvolle Stil Wolfes erlaubt dem Sachbuch an keiner Stelle langatmig oder gar tröge zu werden, so dass sich die Suche nach dem Ursprung der Sprache zu einer unterhaltsamen Lektüre, die immer mal wieder kleine Umwege nimmt, entwickelt. Ob Wörter letztlich nur Artefakte und Sprache lediglich ein Kulturgut sind, aber nichts, was die Natur zwingend herausentwickelt, bleibt am Ende unbeantwortet – ist aber vielleicht sinnvoller als eine neue Theorie, die schon bald wieder in die Mottenkiste gepackt werden muss.
„Das Königreich der Sprache“ ist kein wissenschaftliches Buch, für mein Empfinden steht noch nicht einmal so sehr die Entwicklung der Sprache im Zentrum – wie Eingangs des Buchs angekündigt, weiß man darüber eh nichts zu sagen, weshalb auch der Leser am Ende nicht mehr weiß als zuvor. Vielmehr geht es um gekränkte Eitelkeiten, sehr menschliches Verhalten in Wissenschaftskreise und das Aufzeigen, wie diese funktionieren und wie dort Stars geboren werden. Das Ganze wird in einem höchst unterhaltsamen Plauderton erzählt, dem man gerne folgt. Es sind gerade die urmenschlichen Geschichten und Einwürfe, die die Wissenschaftler von ihrem Thron holen und sie (be)greifbar machen.
Interessant die für mich zunächst seltsam anmutende Parallele zwischen Darwin und Chomsky. Beide haben ihre Theorien letztlich am Schreibtisch entwickelt ohne sie wissenschaftlich zu belegen. Es sind gedankliche Konstrukte, die jedoch zur Grundlage ihres jeweiligen Feldes wurden. Bei Darwin bedurfte es Mendel, der die Nachweise der Vererbung erbrachte, Chomskys Theorie der Universal Grammar hingegen wurde von Dan Everett widerlegt, der sich ins Feld begab und an echten Menschen forschte. Es waren Charisma und die gute Vernetzung, die sowohl Charles Darwin wie auch Noam Chomsky den Aufsteigt auf den wissenschaftlichen Olymp ermöglichten, von dem sie nicht freiwillig abtreten wollten.
Das Buch lieferte mir so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Nichtsdestotrotz fand ich vieles sehr interessant zu lesen, insbesondere Everetts Forschungen bei den Pirahã und deren Sprachsystem. Der anekdotische und humorvolle Stil Wolfes erlaubt dem Sachbuch an keiner Stelle langatmig oder gar tröge zu werden, so dass sich die Suche nach dem Ursprung der Sprache zu einer unterhaltsamen Lektüre, die immer mal wieder kleine Umwege nimmt, entwickelt. Ob Wörter letztlich nur Artefakte und Sprache lediglich ein Kulturgut sind, aber nichts, was die Natur zwingend herausentwickelt, bleibt am Ende unbeantwortet – ist aber vielleicht sinnvoller als eine neue Theorie, die schon bald wieder in die Mottenkiste gepackt werden muss.
Far, far too much back story until you get to the real argument.
It had its funny parts and interesting moments, but it barely seemed to touch the topic of speech, spending the first half on evolution’s history, the second on the wars over language, and the last chapter focused on speech. Most troublesome of all, Wolfe acted like an annoyed child each time he had to “correct” himself with the “new politically correct” terms for indigenous people, making it partway through the word “native” EVERY TIME. It was obnoxious.
I should say before I begin, that this is a very Tom Wolfe book. Well, I say book, but really it's a very long essay, more akin to a selection from "Hooking Up" than "From Our House to Bauhaus". But given his status as an octogenarian...
Anyway, I say this is a very Tom Wolfe book because, like all of Tom Wolfe's books, it's focused on puncturing all the stupid ideas people like to profess because it makes them look smarter - in this case, the idea that language is an evolutionary process - and in a way, the idea of evolution in general. He does this by focusing on two figures of science, one living and one dead: Noam Chomsky and Charles Darwin. Noam Chomsky - well, what can one say about him? Wolfe only points out the obvious, which is that 50 years after his promulgation on the theory of universal grammar, none of Chomsky's linguistic predictions have been borne out, even as imaging and scanning technology delves deeper into the brain. It's not heresy to point out Chomsky is glorified more for his political and philosophical opinions than on any objective review of his work.
As for Darwin, another historical figure who has been elevated to an unseemly height, Wolfe is also not in error in pointing out the whole incestuous, class-bound structure of the English scientific establishment of the 19th century, nor is he wrong in pointing out that Darwin was not really positing a scientific theory so much as a replacement creation myth - a just-so story, as Wolfe pithily notes. In truth, he's rather restrained in his criticism - the Wolfe of even 20 years ago could be significantly harsher to such figures, so limiting his mocking to Darwin's ideas, and also his hypochondria strikes me as restrained.
I suppose if this book has a weakness, I would say it was the sad lack of elaboration on Mendel as a response to Darwin, just as he chose Everett as a response/reaction to Chomsky. I think the book could have been significantly stronger if he had done that - currently the half devoted to Darwin feels a little light compared to the half of the book compared to Chomsky and Everett. But Mendell didn't really address language in his work on heredity, which is probably why it was left out.
As for the ending chapter where Wolfe talks about his own theory of language - well, I don't take it too seriously, but I doubt Wolfe does either. After all, he's just some guy - why would you listen to his ideas about linguistics? Which I think, in the end, is rather the point.
Anyway, I say this is a very Tom Wolfe book because, like all of Tom Wolfe's books, it's focused on puncturing all the stupid ideas people like to profess because it makes them look smarter - in this case, the idea that language is an evolutionary process - and in a way, the idea of evolution in general. He does this by focusing on two figures of science, one living and one dead: Noam Chomsky and Charles Darwin. Noam Chomsky - well, what can one say about him? Wolfe only points out the obvious, which is that 50 years after his promulgation on the theory of universal grammar, none of Chomsky's linguistic predictions have been borne out, even as imaging and scanning technology delves deeper into the brain. It's not heresy to point out Chomsky is glorified more for his political and philosophical opinions than on any objective review of his work.
As for Darwin, another historical figure who has been elevated to an unseemly height, Wolfe is also not in error in pointing out the whole incestuous, class-bound structure of the English scientific establishment of the 19th century, nor is he wrong in pointing out that Darwin was not really positing a scientific theory so much as a replacement creation myth - a just-so story, as Wolfe pithily notes. In truth, he's rather restrained in his criticism - the Wolfe of even 20 years ago could be significantly harsher to such figures, so limiting his mocking to Darwin's ideas, and also his hypochondria strikes me as restrained.
I suppose if this book has a weakness, I would say it was the sad lack of elaboration on Mendel as a response to Darwin, just as he chose Everett as a response/reaction to Chomsky. I think the book could have been significantly stronger if he had done that - currently the half devoted to Darwin feels a little light compared to the half of the book compared to Chomsky and Everett. But Mendell didn't really address language in his work on heredity, which is probably why it was left out.
As for the ending chapter where Wolfe talks about his own theory of language - well, I don't take it too seriously, but I doubt Wolfe does either. After all, he's just some guy - why would you listen to his ideas about linguistics? Which I think, in the end, is rather the point.
I read this on audio. It has the entertainment piece down, but I guess I was looking for a little more science. It was about the main players in debates about the origin of human language. I thought that the characters' stories were told in a very interesting manner, and it opened up some lines of their pasts I had never heard of. I didn't enjoy how the 2 main players (Darwin and Chomsky) were almost villainized because of their actions to defend their scientific discoveries. I am not saying what they dod was right, but they probably did what most scientists would have done to try to defend what they thought people needed to hear.
Entertaining stories, but more fluff than I wanted.
Entertaining stories, but more fluff than I wanted.
medium-paced
What a strange book in terms of tone and style, and even content to a point. It's about the evolution of our understanding of speech through the ages, and the political/philosophical battles it lead to between various academic schools. An interesting enough topic. But the book is filled with many aimless meanderings and Wolfe's tone is often odd. He's sarcastic. He fools around. He stutters. He is mock awe. I don't get it. He concludes the book, after taking us through pages and pages of his strange approach to the history of thoughts on speech, with a rather powerful essay on the importance of speech to human development: without it, we would be nothing as a species. Fact is, the essay stands alone, without the rest of the book. That would have been a good enough read for me. It's almost like he wrote that first and then decided to wrap it in the book. Pass.
Ausführliche Rezension:
https://nouw.com/cwidmann/wie-darwin-an-der-sprache-verzweifelte-29810653
https://nouw.com/cwidmann/wie-darwin-an-der-sprache-verzweifelte-29810653