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Ein beeindruckender Mensch und eine überwiegend gute Autobiografie.
Das Buch schildert Nelson Mandelas Kampf gegen die Apartheid und umfasst die Zeit von seiner Kindheit bis zu seinem Amtsantritt im Jahre 1994.
Es lässt sich weitestgehend flüssig lesen, enthält für jemanden wie mich - mit zugegeben recht wenigen Vorkenntnissen - aber auch einige schwierige Passagen.
Es werden regelmäßig eine Vielzahl von Personen und Organisationen angeführt und – wie ich fand – nicht immer klar herausgestellt wie deren Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte sich darstellt.
Teilweise war es somit etwas schwierig den Überblick zu behalten. Ein Personenverzeichnis hätte dem Buch unwahrscheinlich gut getan. Dies gab es aber zumindest in der von mir gelesenen Fassung nicht.
Die Person Nelson Mandela wiederum hat mich schwer beeindruckt. Angesichts der sich ihm darbietenden Widerstände so nachhaltig an seinen Überzeugungen festzuhalten und trotz aller persönlicher Opfer nie im Kampfe für sein Volk nachzulassen. Das war schon wirklich faszinierend zu lesen und nötigt mir allerhöchsten Respekt ab.
Bitte deshalb die - im Vergleich mit anderen von mir gelesenen Biographien - niedrige Bewertung von 3 Sternen nicht als Beurteilung des Menschen Nelson Mandela verstehen. Natürlich beurteile ich hier das Buch. Und 3 Sterne sind nach meinem Verständnis ein gutes Rating.
Dem Lesevergnügen wurde aber durch die teilweise unübersichtlich wirkende Struktur der Erzählung nicht geholfen. Mit einem vernünftigen Verzeichnis der Personen und Organisationen hätte das Buch in jedem Fall 4 Sterne von mir erhalten.
Nelson Mandela gibt das von ihm erlebte in einem sehr nüchternen Stil wieder. Dies hat mir weitestgehend gut gefallen und mich nur an einigen wenigen Stellen gegen Ende des Buches gestört. Ein Mensch der 27 Jahre von seiner Familie getrennt in Gefangenschaft verbringt. Dies ist für mich wirklich nur schwer vorstellbar. Und im Hinblick auf seine persönlichen und insbesondere familiären Beziehungen wäre dann doch ein tieferer Einblick in sein Gefühlsleben hier und da wünschenswert gewesen. Mandela selbst führt gegen Ende des Buches jedoch an, dass die öffentliche Schilderung seiner Gefühle ihm immer schwer gefallen sei.
Am Ende bleibe ich zurück mit einem guten Verständnis für das Leben Nelson Mandelas (wenn auch nicht immer seines tiefsten Inneren) aber einem für mich persönlich etwas unbefriedigenden Überblick über die Verhältnisse in Südafrika.
Das ist zwar schade. Aber ich habe es trotzdem keinesfalls bereut dieses Buch gelesen zu haben.
Das Buch schildert Nelson Mandelas Kampf gegen die Apartheid und umfasst die Zeit von seiner Kindheit bis zu seinem Amtsantritt im Jahre 1994.
Es lässt sich weitestgehend flüssig lesen, enthält für jemanden wie mich - mit zugegeben recht wenigen Vorkenntnissen - aber auch einige schwierige Passagen.
Es werden regelmäßig eine Vielzahl von Personen und Organisationen angeführt und – wie ich fand – nicht immer klar herausgestellt wie deren Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte sich darstellt.
Teilweise war es somit etwas schwierig den Überblick zu behalten. Ein Personenverzeichnis hätte dem Buch unwahrscheinlich gut getan. Dies gab es aber zumindest in der von mir gelesenen Fassung nicht.
Die Person Nelson Mandela wiederum hat mich schwer beeindruckt. Angesichts der sich ihm darbietenden Widerstände so nachhaltig an seinen Überzeugungen festzuhalten und trotz aller persönlicher Opfer nie im Kampfe für sein Volk nachzulassen. Das war schon wirklich faszinierend zu lesen und nötigt mir allerhöchsten Respekt ab.
Bitte deshalb die - im Vergleich mit anderen von mir gelesenen Biographien - niedrige Bewertung von 3 Sternen nicht als Beurteilung des Menschen Nelson Mandela verstehen. Natürlich beurteile ich hier das Buch. Und 3 Sterne sind nach meinem Verständnis ein gutes Rating.
Dem Lesevergnügen wurde aber durch die teilweise unübersichtlich wirkende Struktur der Erzählung nicht geholfen. Mit einem vernünftigen Verzeichnis der Personen und Organisationen hätte das Buch in jedem Fall 4 Sterne von mir erhalten.
Nelson Mandela gibt das von ihm erlebte in einem sehr nüchternen Stil wieder. Dies hat mir weitestgehend gut gefallen und mich nur an einigen wenigen Stellen gegen Ende des Buches gestört. Ein Mensch der 27 Jahre von seiner Familie getrennt in Gefangenschaft verbringt. Dies ist für mich wirklich nur schwer vorstellbar. Und im Hinblick auf seine persönlichen und insbesondere familiären Beziehungen wäre dann doch ein tieferer Einblick in sein Gefühlsleben hier und da wünschenswert gewesen. Mandela selbst führt gegen Ende des Buches jedoch an, dass die öffentliche Schilderung seiner Gefühle ihm immer schwer gefallen sei.
Am Ende bleibe ich zurück mit einem guten Verständnis für das Leben Nelson Mandelas (wenn auch nicht immer seines tiefsten Inneren) aber einem für mich persönlich etwas unbefriedigenden Überblick über die Verhältnisse in Südafrika.
Das ist zwar schade. Aber ich habe es trotzdem keinesfalls bereut dieses Buch gelesen zu haben.
”Apart from life, a strong constitution and an abiding connection to the Thembu royal house, the only thing my father bestowed upon me at birth was a name, Rolihlahla...”
Immediately upon reading this exposition, I was reminded of one of my favourite novels, Eva Luna. Like Allende’s novel, this memoir trails the life of a single individual in the context of a broader geopolitical turmoil. The individual however, happens to be the great anti-apartheid activist and leader better known to most of us as Nelson Mandela, and is located in South Africa during the 1900s.
Long Walk to Freedom is an autobiography that is lived rather than read; the reader finds themself caught up in Mandela’s life and struggles as if they were his shadow. Simultaneously you might find yourself picking up fragments of info on legislation, linguistics and the general sentiments of the time through a process I’d hazard to suggest, is akin to osmosis!
Pseudoscience/scientific analogy aside, Mandela’s recollections are a treasured breath of hope and clarity in a time when tensions seem to be rising among world leaders, and what a historian on the bus labelled for me, “the rise of fascism” in recent times. Punctuated by points of poignancy, yet equally balanced by a humour and wit that perforates even the most sullen and resent-inducing situations, it’s the sort of story that highlights the author’s incredible personality and grace. The romance aspect of it, whilst constituting only a small portion of the whole, was enough to appeal to the romantic sucker in me😜 - just another element of his life that was integrated and effectively married to his political journey towards racial equality.
Part of what contributes to such mastery, and entertainment is the lucid way in which Mandela writes. I recollect a conversation I recently had with my incredible neighbour/journalist - Jan Mayman - in which she mentioned the importance of direct and clear language: “you shouldn’t use too many big words and complex literary terminology” was the gist of her assertion. While she was referring to the realm of journalism/reporting, I still internally cringed at my own actions on Goodreads😁 Mandela’s memoir is accessible yet erudite; direct yet sensitive, the sort of writing that is both formal and engaging.
Freedom fighter, former president, and philanthropist; Nelson Mandela is a man who stands easily beside those such as Lincoln and Gandhi. His story is one which recounts history whilst in itself, shaping it. A must-read for anyone that wishes to understand the struggle for racial equality that goes beyond Apartheid South Africa to the modern day.
Immediately upon reading this exposition, I was reminded of one of my favourite novels, Eva Luna. Like Allende’s novel, this memoir trails the life of a single individual in the context of a broader geopolitical turmoil. The individual however, happens to be the great anti-apartheid activist and leader better known to most of us as Nelson Mandela, and is located in South Africa during the 1900s.
Long Walk to Freedom is an autobiography that is lived rather than read; the reader finds themself caught up in Mandela’s life and struggles as if they were his shadow. Simultaneously you might find yourself picking up fragments of info on legislation, linguistics and the general sentiments of the time through a process I’d hazard to suggest, is akin to osmosis!
Pseudoscience/scientific analogy aside, Mandela’s recollections are a treasured breath of hope and clarity in a time when tensions seem to be rising among world leaders, and what a historian on the bus labelled for me, “the rise of fascism” in recent times. Punctuated by points of poignancy, yet equally balanced by a humour and wit that perforates even the most sullen and resent-inducing situations, it’s the sort of story that highlights the author’s incredible personality and grace. The romance aspect of it, whilst constituting only a small portion of the whole, was enough to appeal to the romantic sucker in me😜 - just another element of his life that was integrated and effectively married to his political journey towards racial equality.
Part of what contributes to such mastery, and entertainment is the lucid way in which Mandela writes. I recollect a conversation I recently had with my incredible neighbour/journalist - Jan Mayman - in which she mentioned the importance of direct and clear language: “you shouldn’t use too many big words and complex literary terminology” was the gist of her assertion. While she was referring to the realm of journalism/reporting, I still internally cringed at my own actions on Goodreads😁 Mandela’s memoir is accessible yet erudite; direct yet sensitive, the sort of writing that is both formal and engaging.
Freedom fighter, former president, and philanthropist; Nelson Mandela is a man who stands easily beside those such as Lincoln and Gandhi. His story is one which recounts history whilst in itself, shaping it. A must-read for anyone that wishes to understand the struggle for racial equality that goes beyond Apartheid South Africa to the modern day.
I don’t really tend to write long reviews, I like to share a few thoughts on the story and writing and then let the book speak for itself as a person reads it. I won’t be changing that here, but I am tempted, there’s so much to say about Nelson Mandela and this book. I can’t express enough my frustration with my educational upbringing and the near complete ignorance surrounding Mandela and his life. I was raised being told that he was a trouble maker and commie(obviously I lived in a small town). But, reading this book and learning more about his life change that perception so much. I’m saddened that it took me so long to learn the truth, but I’m glad that I did and I recommend that everyone do the same.
While interesting, biographies and political books are not really my preference. Just not for me.
informative
inspiring
sad
slow-paced
dark
emotional
hopeful
informative
inspiring
sad
medium-paced
challenging
emotional
informative
reflective
slow-paced
My goodness, Nelson Mandela and his family went through so much!
hopeful
informative
inspiring
medium-paced
challenging
emotional
informative
inspiring
slow-paced